Free PDF Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche, by Matthias Matting
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Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche, by Matthias Matting

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Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
VorwortDas Handbuch – stets zu Ihren Diensten „Der Mangel an einschlägiger Literatur zum Beruf des Autors bestimmte die Vorgehensweise bei den Recherchen. Viele Briefe, Interviews und Telefonate waren notwendig, um an die gewünschten Informationen heranzukommen.“ Diese Zeilen stammen aus dem Vorwort zur 1. Ausgabe dieses Handbuchs. 1985 gab es kein Buch zum Autorenberuf. Mit dem Handbuch wollten wir diese Lücke schließen.Heute, 30 Jahre später, ist die Situation umgekehrt: Die Menge an Informationen ist dank der digitalen Revolution und des Internets derart gewaltig, dass sie einen fast erschlägt. Das Handbuch für Autorinnen und Autoren bietet Orientierung. Es hilft, sich im Dschungel der Informationen und Angebote zurechtzufinden. Das spart AutorInnen Zeit und (Lehr-)Geld.Herzstück: Kommentar zum neuen Normvertrag Wie bei jeder Ausgabe haben wir alle Informationen und Adressen überprüft und aktualisiert. Viele Beiträge und Interviews sind neu und wurden eigens für dieses Handbuch akquiriert.Jede Ausgabe punktet mit einem Bereich, der so noch nirgendwo aufbereitet wurde. Herzstück dieser Ausgabe ist der Kommentar zum neuen Normvertrag für den Abschluss von Verlagsverträgen. Rechtsanwalt Tobias Kiwitt erklärt auf 42 Seiten, worauf AutorInnen achten sollten, wenn sie einen Verlagsvertrag abschließen, und zeigt, welche Verhandlungsspielräume es gibt. Nützliche Informationen auch für Selfpublisher, die mehr über ihre Rechte und Pflichten wissen wollen. Denn die Freiheit der Kunst kann zum Beispiel mit dem Persönlichkeitsrecht kollidieren – die Ausführungen von Tobias Kiwitt helfen, Fehler zu vermeiden.Kapitel 1: Selfpublishing und Marketing In dieser Ausgabe starten wir mit „Selfpublishing und Marketing“ (Kapitel 1) und beginnen erstmals nicht mit dem Kapitel „Verlage und Genres“ (Kapitel 10). Damit tragen wir der rasanten Entwicklung der letzten Jahre Rechnung. AutorInnen müssen sich nicht mehr (nur) fragen, wie sie einen Verlag finden; die Frage lautet jetzt: Brauche ich einen Verlag oder kann ich das Publishing selbst erledigen?Antworten auf diese Frage finden Sie nicht nur in den Kapiteln 1 und 10. Das Thema Selfpublishing spielt im gesamten Handbuch eine Rolle, etwa bei „Infobörsen, Netzwerke & literarische Einrichtungen“ (Kapitel 11) oder bei „Recht und Soziales“ (Kapitel 13).Weil sich im Bereich Selfpublishing derzeit so viel tut, haben wir Kapitel 1 wie ein letztes Puzzlestück erst zum Schluss in das Handbuch eingepasst – eine Herausforderung für unseren Registermacher, der bis kurz vor knapp mit temporären Seitenzahlen arbeiten musste (danke, Jochen Fassbender!).Handbuchmachen ist immer auch ein Wettlauf gegen die Zeit. 13 Monate dauerte es diesmal, alle Inhalte zu erstellen. Der Umbruch im Publishing bescherte uns dabei eine besonders spannende Zeit.Für alle Autorinnen und Autoren Das Handbuch richtet sich nicht nur an E-Book/Buch-AutorInnen – mögen sie als Selfpublisher, als VerlagsautorInnen oder mal so und mal so unterwegs sein –, sondern nach wie vor an alle AutorInnen, also auch an Heftroman-, Theater-, Hörspiel- und DrehbuchautorInnen. Denn das Handbuch informiert nicht nur. Es inspiriert und regt an, einen Blick über die Grenzen des eigenen Genres zu werfen. Dabei richtet es sich sowohl an gestandene als auch an NachwuchsautorInnen mit wenig oder gar keiner Erfahrung im Publizieren.Desillusionieren und motivieren Ein Handbuch für AutorInnen zu schreiben ist immer eine Gratwanderung. Noch nie war es so einfach, Texte zu veröffentlichen. Man lädt sie auf einer der zahlreichen Publishing-Plattformen hoch – und stellt dann fest, dass kaum jemand bereit ist, dafür Geld auszugeben und sie zu lesen, währenddessen es Absagen von Verlagen und Agenturen hagelt oder überhaupt nicht geantwortet wird. Das ist frustrierend. Doch es gehört zu unseren Aufgaben, zu desillusionieren und auch von den weniger erfreulichen Seiten des von Manuskripten überschwemmten Buchmarkts zu berichten.Unser Fazit: Wenn Sie schreiben wollen, dann schreiben Sie! Lassen Sie sich nicht durch Schwierigkeiten beim Schreiben oder Probleme beim Veröffentlichen entmutigen. Werden Sie immer ein wenig besser und machen Sie nicht vorschnell das kommerzielle Ergebnis zum Maßstab Ihres Erfolges als Autorin oder als Autor!Danke 30 Jahre Handbuch – so viele Leserinnen und Leser, die uns mit ihrer Kritik und ihrem Zuspruch anspornten! So viele InterviewpartnerInnen und BeiträgerInnen, die das Handbuch mit ihrem Wissen bereicherten! Danke!Unser besonderer Dank geht an Ingrid Haag für ihr sorgfältiges Lektorat und an Petra Zwerenz für alle Fehler, die sie beim Korrekturlesen entdeckte.Wie sich das Publishing in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird, weiß niemand. Sicher ist nur: Bedarf an guten Geschichten wird es immer geben.Wir wünschen Ihnen beim Schreiben allen Erfolg!Und viel Freude!Sandra Uschtrin und Heribert HinrichsInning am Ammersee, 5. Januar 2015
Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
Verlag: Uschtrin, S; Auflage: 8., völlig überarbeitete und erweiterte (1. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932522168
ISBN-13: 978-3932522161
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht:
15,7 x 3,8 x 21,6 cm
Durchschnittliche Kundenbewertung:
4.2 von 5 Sternen
19 Kundenrezensionen
Amazon Bestseller-Rang:
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Alles in einem, Eines für Alles - viele Informationen komprimiert in einem Büchlein - für anfangende Schriftstelle super
Was soll man zu diesem Buch sagen? Es ist ein Standardwerk und gehört definitiv in den Bücherschrank jedes Schriftstellers. Dabei spielt es keine Rolle, was man schreibt, Lyrik, Drehbuch und Theater sind hier genauso gut aufgehoben wie Belletristik.In diesem Buch steht alles, was sonst nicht in Schreibratgebern steht, aber sonst noch wichtig sein kann.
Alles Wichtige zum Thema Publizieren. Sehr gut recherchiert und aufbereitet. Ein ganz klare Kaufempfehlung für Interessierte.
Ein sehr gutes Buch, autorengerecht gestaltet, gute Adressen, ansprechendes Cover, gutes Material, stabil.Es begleitet mich nun schon eine Weile.
Sehr viele Empfehlungen und Anregungen. Mir persönlich ist es zu vollgestopft. Mir fehlten oft nähere Erläuterungen. Einige Empfehlungen halte ich für übertrieben und nicht realisierbar, was das Selfpublishing betrifft.Die Werbung hat mich gestört. Da habe ich mich bei Link-Empfehlungen gefragt, ob diese auch als Werbemaßnahme gekauft wurden.Dennoch ein schönes Nachschlagewerk. Ich nehme es immer wieder zur Hand und lese einige Seiten. Es hilft, den eigenen Weg zum Buch zu ergründen und aus anderen Persepektiven darüber nachzudenken.
Unentbehrlich für (angehende) AutorInnen. ich war ja zuerst geizig, aber jetzt möchte ich das Handbucg nicht mehr missen. Ich empfehle es weiter.
Sandra Uschtrin ist ein Urgestein in der deutschen Verlagslandschaft. Seit 30 Jahren hat sie sich die Fort- und Weiterbildung von Autoren auf die Fahnen geschrieben. 1985 erschien - damals noch im Grafenstein-Verlag -€ ihr erstes Handbuch, das sich dem Berufsfeld des Autors widmete. Damals stand sie ganz allein auf weiter Flur. Von einigen Zuschussverlagen abgesehen gab es niemanden, der sich für den Nachwuchs interessierte und ihn als Zielgruppe erkannte.Drei Jahrzehnte später legt die agile Publizistin, die auߟerdem noch das zweimonatliche, 1998 von Titus Mü'ller gegründete Fachmagazin »Federwelt« herausgibt, die inzwischen achte Ausgabe ihres viel gerühmten Handbuchs vor. Inzwischen steht sie längst nicht mehr allein auf dem Markt der Ratgeber fü'r Autoren. Es herrscht vielmehr ein reger Wettbewerb zwischen Verfassern mehr oder weniger nützlicher Nachschlagewerke und Ratgeber für jeden, der schreibt. Auߟerdem hat sich der Markt vollkommen geändert. Denn mit der Einfü'hrung der E-Book-Plattform Kindle Desktop Publishing (KDP) durch die Firma Amazon ist eine Heerschar Self-Publisher an den Start gegangen, die hungrig nach Hilfestellungen für die Vermarktung der eigenen Bücher sucht und jede greifbare Information aufsaugt.Tief in das Dickicht der geheimnisvollen Verlagswelt schlägt die nunmehr achte völlig überarbeitete und erweiterte Auflage des »Handbuch für Autorinnen und Autoren« eine Schneise und bietet Orientierung. Dabei entspricht der Aufbau der 700 Seiten starken Bibel den Veränderungen des Marktes. Der Band startet mit dem Thema »Self-Publishing und Marketing« und kommt erst ganz zum Schluss zu dem Bereich, der früher den Einstieg ins Handbuch darstellte: den Verlagen. Das ist konsequent, schlieߟlich lautet heute nicht mehr die entscheidende Frage, wie ein Neueinsteiger einen Verlag für sein Manuskript findet. Die Frage ist vielmehr, ob das Werk selbst herausgegeben oder in die Hände Dritter gelegt wird. Die Torhüterfunktion der Verlage alter Prägung ist Geschichte. Autoren entscheiden inzwischen selbst, wann, wo und in welcher Form sie ihre Werke publizieren.Um diese Veröffentlichung möglichst professionell im Buchmarkt zu positionieren, spielt das Marketing eine entscheidende Rolle. Vom Lektorat über die Umschlaggestaltung, von der Bedeutung der eigenen Online-Aktivitäten über das Autorenporträt, von der Entscheidung, eine PR-Agentur zu beauftragen und dem richtigen Umgang mit Rezensenten, Bloggern und Literaturagenten - es gibt kein Thema, das in dem Handbuch nicht ausführlich behandelt wird. Aber auch Spezialgebiete wie das Verfassen von Heftromanen, das Schreiben fürs Theater, die Produktion von Hörspielen und das Drehbuchschreiben für TV-Serien werden in eigenen Kapiteln dargestellt.Herzstück der der neuen Ausgabe aber ist ein umfangreicher Kommentar zum neuen Normvertrag für den Abschluss von Verlagsverträgen. Ein Anwalt erklärt, worauf geachtet werden sollte, wenn ein Verlagsvertrag abgeschlossen wird und welche Verhandlungsspielräume es gibt. Allein diese Ausführungen lohnen die Anschaffung des Standardwerkes, gilt es doch, bereits im Vorfeld von Entscheidungen mögliche Fehler zu vermeiden.Sandra Uschtrin weiß, dass es eine Gratwanderung ist, ein Handbuch für Autoren zu schreiben. Dabei ist sie zuversichtlich und erhöht, nachdem die letzte Ausgabe nahezu vergriffen ist, die Auflage für die vorliegende Ausgabe auf 8.000 Exemplare. Inhaltliche Qualität, sorgfältigste redaktionelle Aufbereitung und eine gediegene Aufmachung werden dafür sorgen, dass der Band geschwinde Verbreitung in den Kreisen der Wortschaffenden finden wird.
Ich widerstehe der Versuchung, die lesefeindliche und sexistische Sprache in die Bewertung (AutorInnen, dann aber wieder nur Leserinnen usw.) einfließen zu lassen. Jeder ist für sein emanzipatorisches Bewusstsein selbst verantwortlich und die wirre Schreibweise im Autorenhandbuch ist im Augenblick noch als politisch korrekt anerkannt.Die Stärke des Handbuchs ist die Fülle an Informationen, gerade auch für Selfpublisher. Diese und weniger erfolgreiche Autoren (auch Frauen sind Autoren ïŠ ) dürften die Adressaten des Handbuchs sein. Die Adresssammlungen können Stunden des Recherchierens ersparen und damit alleine schon den Kauf lohnen. Die Schwäche des Handbuches ist, dass es nicht wenige Beiträge gibt, die nicht zwischen den einzelnen Autorengruppen differenzieren, zum Teil sogar hanebüchen weltfremd sind. So ist es für einen erfolgreichen Selfpublisher ratsam, sich ein Cover gestalten zu lassen. Die 250 Euro, die dies kostet, spielt der Verkauf wieder herein. Da aber erfolgreiche Selfpublisher die absolute Ausnahme sind, werden solche Ausgaben weder zum Erfolg beitragen noch sich jemals rechnen. Ein anderes Beispiel: Es wird vorgerechnet, dass der Autor sich für Lesungen nicht zu billig verkauft. Das mag für einen Herrn Suter oder Rothmann stimmen. Die müssen aber solch einen Beitrag nicht lesen; sie wissen es ohnedies. Unbekannte Selfpublisher und Autoren eines Kleinverlags, die belletristische Romane schreiben, müssen froh sein, überhaupt eine Lesung zu bekommen. Für diesen Autorenkreis ist die Lesung ein willkommenes Marketinginstrument. Für wen also sind solche Beiträge im Autorenhandbuch geschrieben? Dem unbekannten Autor werden mit solchen Beiträgen die Zähne lang gemacht, ohne dass er etwas zu beißen bekäme.Ich empfinde es auch so, dass wichtige Fragen, z. B. über die steuerliche Behandlung der Autorentätigkeit, ausgespart und Nebensächlichkeiten geklärt werden. Ein professioneller Lektor wird solche Strukturfehler nicht aufdecken, denn er gehört zum kommerziellen Literaturbetrieb und nimmt das Autorenhandbuch kaum aus der Perspektive seiner Adressaten wahr.Zur Kernfrage: Würde ich den Ratgeber noch einmal kaufen? Zähneknirschend muss dies bejahen. Ein einziger Rat im Autorenhandbuch, der mich weiterbringt, ist das Geld wert und die Zeit, die ich für Recherchen einspare, ist ebenfalls nicht zu verachten.
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